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1913 fand der 14-jährige Willie Hutchison einen schimmernden Stein. Seither strömten zahlreiche Glücksritter auf der Suche nach Opalen nach Coober Pedy. Viele von ihnen hatten Erfolg – nicht von ungefähr nennt sich die Stadt im Herzen des südaustralischen Outback »Opalhauptstadt der Welt« – viele aber scheiterten auch. Menschen aus mehr als 50 Nationen haben sich hier im wahrsten Sinne des Wortes vergraben – ein Großteil des Lebens spielt sich nämlich unter der Erde ab.
![]() Egal von welcher Himmelsrichtung aus man Coober Pedy erreicht – schon Kilometer vor den Ortseingängen fallen die Abraumhalden der Opalclaims ins Auge. Die Löcher und Schächte sieht man indes von weitem nicht. Wohl aber weisen überall große Schilder auf tiefe Schächte hin. Wer also – warum auch immer – spontan durch die durchlöcherte Landschaft ![]() »Weißer Mann im Loch«![]()
Immerhin ist es in den Untergrundbehausungen das ganze Jahr über mit etwa 22 Grad angenehm kühl. Das Leben unter der Erde hat sich bewährt, so dass hier gar Kirchen, Cafés, Shops und Hotels unter der Erde liegen. Das ist es auch, was Touristen
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Schrille SonderlingeCoober Pedy ist aber auch bekannt für seine mitunter schrägen Gestalten. Es gibt viele Geschichten von Sonderlingen. Und man muss wohl ein wenig verrückt sein, um hier zu leben und fast jeden Quadratmeter Erde nach Opalen zu durchwühlen, immer in der Hoffnung auf den großen Fund. Der größte Opal, der 1988 in Coober Pedy gefunden wurde, wiegt ungeschliffen stolze 5,2 Kilogramm.
WassertankstelleBevor man Coober Pedy wieder verlässt, wird man nicht nur sein Gefährt auftanken und gegebenenfalls neue Ersatzreifen besorgen, sondern auch die Trinkwasservorräte auffüllen. Dafür steht an der Hauptstraße eine unscheinbare Münz-Wassertankstelle zur Verfügung. Nach Einwurf des Geldes zapft man sich das kostbare Nass.
Informationen:Nähere Informationen über Coober Pedy gibt es in einschlägigen Reiseführern und im Internet zum Beispiel unter folgender Adresse:![]() ![]() zur Globetrotter-Seiten-Linkliste Australien |
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